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"Eine lange Geschichte vom Feuer, vom Eisen und von wissenden Händen"
In dem kleinen italienischen Städtchen Scarperia, indem schon seit dem 15. Jahrhundert Messer von Hand gefertigt werden, erschaffen die "mani sapienti", die "wissenden Hände" der Mitarbeiter der Manufactur Berti in vierter Familiengeneration Schneidwerkzeuge ungewöhnlicher Schönheit und einzigartiger Eleganz.
Seit 1895 ist das Credo des Unternehmens die Fertigung eines Messers von einer Hand, und so werden die Klingen der Messer seit Ende 2006 zusätzlich mit den Initialen des zuständigen Coltelliere, des Messermachers, graviert. Der rostfreien Chrom-Vanadium-Molybdän-Stahl wird auf 56-57 HRC gehärtet und die Griffe bestehen entweder aus erlesenen seltenen Spitzen des Büffelhorns, dessen Maserungen ein jedes Messer zum Unikat macht, zum einzigartigen und unverwechselbaren Schneidinstrument seines Besitzers, oder aus wunderschönem Buchsbaumholz. Der ballige Schliff, von Andrea Berti "un taglio dolce", ein süßer Schnitt, genannt, zeichnet die Schneidwerkzeuge aus. Dieser Schliff, auch als "gotischer Bogen" bezeichnet, sorgt dafür, daß die Klinge weniger Reibungswiderstand bietet. So gleitet ein Berti Messer auch durch weiches Schneidgut wie Butter. Jedes Messer hat je nach Funktion eine andere Gewichtsverteilung von Heft zur Klinge. Ein Berti Messer sein Eigen zu nennen bezeugt die Liebe des Besitzers zu Tradition und Perfektion, zu stilvollen und schönen Dingen. Darauf zu warten lohnt jede Minute, erhält man doch ein Schneidewerkzeug außerordentlicher Schönheit und Haptik aus einer italienischen Manufactur, die in kleinen Stückzahlen abseits der hochtechnisierten Industrieproduktionen die Herzen der Kenner erobert hat.
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