Dieses Kenyo hat Sirou Kamo in traditioneller Weise von Grund auf von Hand geschmiedet. Hierbei verwendet er die alte Warikomi-Technik. Warikomi bedeutet "aufgespaltet und eingefügt". Bei dieser Schmiedart wird das Eisenstück, welches den Mantel um den Carbonstahlkern bildet, glühend erhitzt und mit einer Axt aufgespalten. In diesem sich ergebenden Spalt wird ein Stück Carbonstahl eingesetzt und beides unter erneuter Erhitzung mit dem Schmiedehammer feuerverschweißt. Der hoch härtbare Carbonstahl sitzt so in der Mitte der Klinge und bildet die scharfe Schneide. Messer in Warikomi-Technik werden beidseitig geschliffen.
Schmales Filier- und Mehrzweckmesser Klingenlänge 180mm nicht rostfreier Carbonstahl Yasuki-Shirogami II( weißer Papierstahl)
Härte 62-63HRC
Der Shiro II enthält keine Spuren von Chrom oder Wolfram. Dadurch ist er so zäh, erfordert viel Schmiedeerfahrung. Er läßt sich hervorragend zu höchster Schärfe ausschleifen, die durch den Honba-Zuke Abzug nochmals auf die Spitze getrieben wird.
beidseitig geschliffen (ryo-ba)
Honba-Zuke Abzug
Griffmaterial: Ho-Holz (Graumagnolie), Hakaku-Form (achteckig) Zwinge Wasserbüffelhorn (Farbe von creme bis braun möglich)
Für Rechts- und Linkshänder geeignet

Pflegehinweise: Damit Sie lange Freude an diesem absolut hochklassigen Messer haben, muss es nach Gebrauch sofort abgespült und sorgfältig abgetrocknet werden. Um das Rosten der Klingen zu verhindern, können Sie die Schneiden in beispielsweise in öliges Zeitungspapier einwickeln. Alternativ können Sie die Klinge auch einfach mit etwas Tsubaki Abura benetzen. Auch der Holzgriff freut sich über ein gelegentliches Einölen mit einem geeigneten Pflegeöl. Nahrungsmittel, die säure- oder schwefelhaltig sind, können zur Verfärbung der Klinge führen. Bitte beachten Sie, daß stark säurehaltige Obst- und Gemüsesorten auch Korrosionen an der Schneide hervorrufen können, weshalb die Klinge sofort mit Wasser abgespült werden sollte. Handgeschmiedete japanische Messer sind hochwertigste Schneidemesser und sollten nur mit einem Schleifstein nachgeschliffen werden. Als Schneidunterlage eignet sich ein weiches Kunststoffbrett wie das Soft Manaita oder sehr weiche Holzbretter. Bitte beachten Sie, daß die während des Schneidens nicht auf Knochen, Gräten oder ähnlich harte Objekte kommen, die zu Ausbrüchen an der fein geschliffenen Klinge führen können. Ebenso führt eine Schneidetechnik, die ein Verkanten des Messers in der Schneidunterlage zur Folge hat, zu Klingenausbrüchen. Das seitliche Herunterschieben des Schneidegutes sollte nicht mit der Schneide, sondern mit dem Klingenrücken vollzogen werden.
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