Die Geschichte des Abbaus in den Gruben der belgischen Ardennen (Gebirge) ist nachweisbar bis 1625, doch schon der Römer Plinius (römischer Schriftsteller) erwähnt Schärfsteine aus dieser Region.
Noch heute ist dieses Vorkommen wegen seiner Zusammensetzung weltweit einzigartig: In dem ca. 480 Millionen Jahre alten, eher weichen, graugelben Sedimentgestein aus vulkanischen Aschen und Tonen sind Unmengen feinster Granate ( 5 – 20 Mikron ) eingelagert. Nach Diamant, Korund und Beryll folgt der Härte nach Granat. Ähnlich einem Fußball ist die Oberfläche in Facetten aufgeteilt (Rhombendodekaeder) . Genau diese Merkmale, nämlich Härte und Rundung der Körner, führen zu den hervorragenden Schärfeigenschaften.